Virtuelle Gesetzeslücken

Wenn der Gesetzgeber mal nicht weiß, was seine Gesetznehmer so treiben, dann fragt er seine Wissenschaftlichen Dienste. Die erklären ihm die Welt. Zielgruppengerecht, versteht sich:

»Mit der wachsenden Bedeutung von Second Life nimmt auch die geäußerte Kritik zu. Als größtes Problem erscheint vielen Teilnehmern die virtuelle Gesetzlosigkeit, die dazu führt, dass es vermehrt „Verbrechen“ wie unerlaubten Waffengebrauch, sexuelle Belästigung oder massives Mobbing innerhalb des Second Life gibt. Auch nimmt der Anteil an pornografischen Darstellungen zu, Glücksspiele sind weit verbreitet.«

(Fundstelle: Der Aktuelle Begriff vom 14.03.2007 [PDF])

Welcher Ausschuss des Bundestages ist eigentlich für Spielzeug zuständig? Am schönsten finde ich ja den unerlaubten Waffengebrauch. Virtuelle Spielzeugpistolen sind immehin gleich doppelt irreal, da muss man erst mal drauf kommen.