Unterschätzte Risiken: frustrierte Rentner

»Leipzig. Dass er wegen angeblich zu später Briefzustellung Schläge einstecken muss, hätte sich ein 36-jähriger Postmitarbeiter wohl nicht träumen lassen. Seine Tour führte ihn am Montag nach Wahren. In der Hirtenholzstraße wollte er einem älteren Herrn einen Brief aushändigen, für den noch Nachporto gezahlt werden musste. Für den Rentner, der sich schon öfter über die angeblich verspätete Postzustellung beschwert hatte, brachte die Zahlungsaufforderung das Fass offenbar zum Überlaufen.

Anstatt die 86 Cent Porto zu bezahlen, zettelte er nach Polizeiangaben ein Handgemenge an und schlug dem Postboten mehrfach mit der flachen Hand gegen den Oberkörper. (…)«