Unterschätzte Risiken: Politik

Wenn’s eine Privatbank wäre, könnten wir jetzt über die gierigen Spekulanten herziehen:

»Die EZB ist momentan mit dem 23-fachen ihres Eigenkapitals nahezu so gehebelt wie Lehman Brothers in den dunkelsten Zeiten (damals das 30-fache). (…) Die EZB hat aber nur 82 Mrd. Euro Eigenkapital und knapp 1900 Mrd. Euro Papiere auf ihrer Bilanz. Sie unterliegt keiner Aufsicht führenden Behörde.«

(Welt Online:
Euro-Zone: Griechen-Anleihen sind ein Fiasko für die EZB)

Ist aber keine, sondern das, was herauskommt, wenn wir nicht auf unsere Politiker aufpassen.

Post-privacy in practice

While our government-appointed privacy officials fight Google, Facebook, and everyone who dares processing IP addresses, this is going on in the world around us:

»One incident that recently came up is the fact that my car reports latitude, longitude, position, and speed whenever it downloads an RSS feed (yes my car actually downloads RSS – it’s a Nissan Leaf).«

(SIGCRAP: The continuing erosion of privacy)

[Update: See The Risks Digests for links to details.] I suppose my cellphone may do the job for me while I’m riding my bicycle.

Liebe Melanie Berg,

Wenn Sie wieder einmal eine verlorene Tasche finden, dann machen Sie sich damit nicht wichtig. Sondern tun Sie in aller Ruhe das, was Ihren Mitmenschen als das Naheliegendste erscheint: bringen Sie ihren Fund ins Fundbüro. Dass Menschen etwas verlieren oder liegenlassen, ist ein alltäglicher Vorgang, der keinen Polizeieinsatz und keine Bahnhofssperrung erfordert. Und falls Sie sich wirklich einmal unsicher sind, ob die gefundene Tasche nicht doch eine Bombe enthält, dann öffnen Sie einfach den Reißverschluss und schauen Sie hinein. Meistens ist ein Rucksack nämlich einfach ein Rucksack. Oder haben Sie so viele schlechte Filme gesehen, dass Sie Angst davor haben?

IT-Sicherheit im Jahr 2011

So funktioniert IT-Sicherheit im Jahr 2011:

»Laut der Verfügung, die heise online vorliegt, dürfen die Kartenlesegeräte für die elektronische Gesundheitskarte eGK nur in einer kontrollierten Einsatzumgebung aufgestellt werden, in der sie nicht länger als 30 Minuten unbeaufsichtigt sind. (…) Kann ein „kontrollierter 30 Minuten-Bereich“ nicht garantiert werden, müssen die Terminals alle 30 Minuten auf Unversehrtheit kontrolliert werden.«

(Heise online: BSI verärgert Ärzte)

Unsere Systeme sind sicher, solange jemand daneben steht und sie bewacht. Und dieser Jemand soll der Benutzer sein, dem wir die Technik aufdrängen.