Jonglieren für Nerds

Schon wieder ein Sommer vorbei: Zeit für die MRMCD 1001b am Wochenende. Zusammen mit Jan (Evil Jan, um genau zu sein) werde ich dort am Samstag um 15 Uhr einen Workshop Jonglieren für Nerds geben. Wenn ein Geek Point auf der EJC funktioniert, klappt das ja vielleicht auch andersrum. Wir werden die Siteswap-Notation für elementare Jongliermuster einführen. Damit kann man Software füttern, die das spezifizierte Muster vorjongliert – oder ohne lange Vorübungen auf dem Tisch jonglieren:

Die Préchac-Transformation macht aus diesen einfachen Siteswaps Passing-Muster für mehrere (Tisch-)Jongleure. Treffen Tischjonglage und ein Passingmustergenerator aufeinander, kommt so etwas heraus:

Mitjongleure findet Ihr hinterher hier.

Geekiest EJC ever

This year’s European Juggling Convention was probably the geekiest ever, featuring a geek point managed by Daniel Shultz. The predominant topic was siteswaps [FAQ]: creating, representing, discussing, and juggling them. This seems natural for a juggling convention.  But the point accommodated other types of geekery as well, such as cubes, board games, and the workshop Finnish for beginners. To save me some writing, see an interview with Daniel about the geek point (Nathan’s live streaming was geeky, too) and his video wrap-up.

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Schlüsselqualifikation

Zu den Grundfertigkeiten aller Sicherheitsverantwortlichen gehört die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Sie selbst verdanken ihre Jobs nur dieser Kunst, denn eingestellt hat man sie, damit es andere nicht gewesen sind. Wer jemanden für die Sicherheit eingestellt hat, der kann es nicht gewesen sein, er hat ja was getan. Der nächste in der Kette hat nun kaum eine andere Möglichkeit als seinerseits dafür zu sorgen, dass er es auch nicht gewesen sein wird, wenn einmal etwas schiefgeht. Und so wird er Sicherheitsprodukte einkaufen, Sicherheitsdienstleister beauftragen und Sicherheitsstandards umsetzen. Ob das — in der IT-Sicherheit, woanders wissen wir mehr — etwas bringt, steht in den Sternen. Aber wenn etwas passiert, ist es keiner gewesen.

Demnächst im Kino

Letzte Nacht in Weiterstadt gesehen: Die Mondverschwörung, ein Dokumentarfilm von Thomas Frickel. Aus dem Pressetext der FBW:

»Für eine Reportage stellt sich Mascarenas Kursen in Mondgymnastik und Mondseminaren am Lagerfeuer, testet er Mondkosmetik und Vollmondwasser. Doch sein journalistisches Talent, das sich in entlarvenden Interviewszenen mit Mondlandbesitzern, UFO-Gläubigen und Vertretern von fragwürdigen esoterischen bis antizionistischen Theorien entfaltet, zieht ihn immer tiefer in einen Strudel irrwitziger Erklärungsmuster, die auf absurde Weise Deutschlands finsterste Vergangenheit lebendig werden lassen.«

Der Film lässt diese Leute einfach reden und gibt ihnen damit Raum, sich selbst zu entlarven. Das tun sie denn auch so gründlich, dass es viel zu lachen gibt.

Der Film Die Mondverschwörung ist zurzeit auf Festivals zu sehen und soll eines Tages wohl auch in die Kinos kommen.