Archiv für den Monat Juli 2007
Hackertoolbenutzer

In Deutschland wird gern getestet
»Das Ergebnis der Studie überrascht mich nicht im Geringsten. Ich hätte es dem BKA auch vorher mitteilen können. Aber in Deutschland wird eben gerne getestet.«
Hartmuth von Maltzahn, Geschäftsführer der Firma L-1 Identity Solutions, über den gescheiterten Großversuch zur automatischen Gesichtskontrolle in Mainz. (Spiegel online)
Hackertools vom BSI
Wenn Hackertools verboten sind, bekommt man sie nur noch auf dem Schwarzmarkt? Denkste! Hackertools gibt es auch beim BSI.
Onlinedurchsuchung (Betaversion)
Falls sich jemand immer noch nicht vorstellen kann, was eine Online-Durchsuchung sein soll und woran sie scheitern kann:
»(…) Allerdings war dieser Client Spyware – er durchsuchte auf den installierten Rechnern die Festplatten und meldete die Ergebnisse über das Internet weiter. Zeropaid, die den Effekt in Zusammenarbeit mit ThePirateBay entdeckten, ermittelten durch eine einfache Whois-Anfrage, dass die Site auf MediaDefender eingetragen war. Das kalifornische Unternehmen ist dafür bekannt, dass es gefälschte Torrents anbietet, mit denen IP-Adressen und Daten von Nutzern ermittelt und an die Medienindustrie weitergereicht werden. (…)«
heise online – Anti-Filesharing-Dienstleister MediaDefender bot Spyware-Client an
Betriebsklima
Ich google ja gern nach Sachen, so auch nach der Überschrift von eben. Um es kurz zu machen: Solche Videos gibt es von uns nicht, und das ist auch gut so.
Oh Happy Day
Aus gegebenem Anlass hat der Chaos Computer Club seine Website relauumgestaltet:
Und ich komme jetzt wahrscheinlich ins Gefängnis, weil ich nicht gefragt habe, ob ich das dort gefundene Bild dezentral sichern darf.
Danke, eBay!
Unterschätzte Risiken: Johannisbeermarmelade und Rote Beete
Wer wirklich sicher sein will, der muss mit allem rechnen:
»Mit eingewecktem Obst und Gemüse wurde ein 62-Jähriger am Montag in Altlindenau beworfen. (…)
Zunächst warf ein Unbekannter eine Portion Johannisbeermarmelade in den Raum, welche einen großen Fleck auf der Auslegware verursachte. Noch bevor dieses Übel beseitigt werden konnte, folgte ein Glas Rote Beete und landete ebenfalls auf dem Teppich. Die umherfliegenden Stücke und Spritzer verunreinigten dabei sowohl die Auslegware als auch Wände und Büromöbel. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.«
Hand aufs Herz, wer wäre von selbst auf dieses Angreifermodell gekommen?
Ü30
Für alle über 30:
