CoronApp-News (2020-07-05)

Auch diese Woche blieb es vergleichsweise ruhig.

  • Die kumulierten Downloadzahlen der deutschen Corona-Warn-App steigen nur noch langsam. Die asymptotische Grenze scheint irgendwo in der Gegend von 15 Millionen zu liegen. Bis Vorgestern sollen über die App einige Hundert Fälle gemeldet worden sein. Der wirkliche Nutzen lässt sich jedoch nur schwer schätzen.
  • Ein Hindernis wird nach und nach beseitigt: Die Corona-Warn-App ist jetzt auch in den Appstores einiger anderer europäischer Länder erhältlich. Dass es so schwer ist, die App weltweit unter die Leute zu bringen, liegt an der Macht der Smartphone-Plattformen, von denen sie abhängig ist.
  • Michael Veale erklärt beim Guardian noch einmal, wieso die Fokussierung auf Privacy im Sinne möglichst guter Datengeheimhaltung am realen Problem vorbeigeht, das sich aus dieser Plattformmacht und der Interaktion mit Nutzern zusammensetzt.
  • Von Katastrophen im Zusammenhang mit der Corona-Warn-App war bislang nichts zu hören und auch die Mahnungen vor der App als Eintrittskarte haben sich als haltlose Spekulation erwiesen. Dennoch gibt es weiter Kritik an der Datenschutzfolgenabschätzung zur App und Forderungen nach einer spezifischen Rechtsgrundlage.
  • In der Schweiz zählt man nicht nur Downloads, sondern aktive Apps, und derzeit ist es eine gute Million.
  • Zu guter Letzt zieht die Corona-Warn-App auch Bastler an.

Vielleicht gewöhnen wir uns jetzt einfach an die App?

 

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