Archiv der Kategorie: Gadget

Wenn der iPod nicht mehr richtig synchronisiert wird,

… hilft es vielleicht, iTunes mal aufräumen zu lassen. Nach dieser Prozedur haben die Streithähne vergessen, dass sie sich je kannten: beim nächsten Kontakt mit dem iPod fragt iTunes höflich, ob es ihn plattmachen und neu bespielen soll. Mein Problem – beim Synchronisieren landete nur noch eine nach unbekannten Kriterien gewählte Teilmenge der Inhalte auf dem iPod, so ca. 400MB von 7GB – war damit jedenfalls gelöst.

[Und weil es thematisch dazu passt, seine MP3- bzw. M4A-Sammlung verschiebt man mit iTunes so in ein anderes Verzeichnis.]

Lernung

Fahrradtacho aus’m Baumarkt. Der Kilometerzähler hat 5 Stellen und kann das Komma nach rechts shiften, wie man nach 100 (? – zu lange her) und 1000 Kilometern sieht. Ein paar Jahre später und kurz vor dem Verenden der Batterie erreichen Zähler, Rad und Fahrer – übrigens unfallfrei – den 10.000ten Kilometer, und was passiert? Statt die letzte Nachkommastelle zu recyclen, stürzt das Ding mit einer blinkenden 9999.9 einfach ab.

Kann man diese Implementierung rational mit Bugs erklären, oder ist das subtile Sabotage? Und welchen Tacho baut man sich heute ans Fahrrad, wenn man oft nachts fährt und ihn dabei gerne beleuchtet sähe? Zusatzfrage: lohnt es sich, beim Kauf gleich noch einen LED-Scheinwerfer als Ersatz für Halogen mitzunehmen?

SOX – the new security standard

Sock security has been troubling me for a long time. Endless sundays I have spent with the fight against the single sock syndrom. But those days are over. Thanks to a colleague I have discovered sockstar, the revolutionary tool to improve the lower department of your wardrobe-BCM – a simple thing that just does what it should, if you manage to integrate it into your business processes… [end of commercial] http://www.sockstar.de/

Digitalräuberpistole

Erinnert sich noch jemand an die Story von vor sechs Wochen, derzufolge es mit einem manipulierten Nokia 1100 möglich sei, Kurznachrichten an GSM-Teilnehmer abzufangen? Kriminelle würden bis zu 25.000 Euro für ein solches Gerät bieten, weil auf diese Weise mTAN-Sendungen abzufangen seien. Glauben wollte das keiner so recht.

Inzwischen macht die Meldung die Runde, der Firma UltraScan – die das Thema damals in die Nachrichten brachte – sei es gelungen, die Sache (ein einzges Mal) nachzuvollziehen. Von löschbarem ROM in einigen Modellen der Serie aus dem Bochumer Nokia-Werk ist die Rede und von Schlüsseln für eine verschlüsselte Firmware, die in falsche Hände geraten seien. Dann wird es wirr: man könne durch Firmware-Hacking neben der IMEI, die das Gerät identifiziert, auch die IMSI, die Identität der SIM-Karte, manipulieren – wozu man allerdings eine SIM-Karte klonen müsse, was aber trivial sei.

Alles verstanden? Ich auch nicht. Und die Websites von Ultrascan erwecken nicht gerade den Eindruck hoher Kompetenz und Seriosität.

Radweg zum Mitnehmen

Light Lane, so heißt der Radweg, der mitfährt. Vom Fahrrad projiziert ein Laser ein Stückchen Radweg auf die Straße, komplett mit Fahrradsymbol. Kaufen kann man die Light Lane noch nicht, sie existiert wohl nur im Photoshop-Universum. Was soll ich nun davon halten?

Der Idee, hilfreiche Markierungen auf die Fahrbahn zu projizieren, kann ich durchaus etwas abgewinnen. In der Praxis dürfte es zwar schwierig werden, vom bewegten Fahrrad aus eine ruhige Projektion hinzukriegen, aber andererseits kann heute jede bessere Digitalkamera Erschütterungen ausgleichen. Das bekommt man vermutlich hin, wenn das Ergebnis Geld kosten darf.

Aber muss es ausgerechnet ein Radweg sein? Naheliegender scheint mir, dem Radfahrer den richtigen Abstand zum Fahrbahnrand sowie geschwindigkeitsabhängig den aktuellen Bremsweg anzuzeigen. Und anderen Fahrzeugführern den angemessenen Sicherheitsabstand nach hinten sowie die Ideallinie fürs Überholen. Außerdem vielleicht die Geschwindigkeit, für die Plinsen mit Überholzwang.

Kurz und gut, die Technik wäre geil, an der Anwendung müssten wir noch feilen. Ein Fahrradsymbol hinters Fahrrad zu malen ist nur redundant.