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Die PrivacyBox

Kryptologie-Nerds mit ausgeprägter Paranoia dürfte die Lösung nicht überzeugen, weil sie grundsätzlich niemandem trauen und jeder hinter ihnen her ist, aber die Idee ist trotzdem gut:

»Die PrivacyBox soll es in erster Linie Journalisten, Bloggern und anderen Publizierenden ermöglichen, eine vorratsdatenfreie (und auch anonyme) Kontaktmöglichkeit für Informanten anzubieten. Sie steht aber auch weiteren Interessierten offen.«

Die PrivacyBox stellt als Grundfunktion gerichtete anonyme Kommunikation über ein Web-Interface zur Verfügung. Der Empfänger ist nur durch ein Pseudonym gekennzeichnet, der Sender liefert seine Nachricht über ein Web-Formular ab. Krypto-Voodoo mit TOR und PGP ist optional möglich, wird aber nicht erzwungen. Das ist Sicherheit für normale Menschen. Wir brauchen mehr davon.

Unterschätzte Risiken: E-Mail-Automaten

Die Geschichte hat das Zeug zur Urban Legend, denn sie ist zu schön, um sie nicht zu weiterzuerzählen, und es gibt ein Photo, dessen Beweiskraft ohne Sprachkenntnisse unklar bleibt:

»Statt der Übersetzung von „Kein Schwerlastverkehr. Nur Anwohner“ kam jedoch eine walisische Abwesenheitsnotiz des Empfängers zurück: „Ich bin gerade nicht im Büro“, wie die Behörden mitteilten.

In der Annahme, es handle sich bereits um die Übersetzung, wurde dieser Text auf das Schild übertragen und in der Nähe eines Supermarkts aufgestellt – was für heftiges Stirnrunzeln bei Passanten sorgte.«

Zeit online: Wales: Mail-Missverständnis sorgt für verwirrendes Straßenschild

Einen flüchtigen Plausibilitätstest besteht das Schild immerhin. Das Online-Wörterbuch der University of Wales übersetzt office mit swyddfa, und das steht auf dem Schild.