Schlagwort-Archive: Marketing

Lant*

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My dear fellow attention whores,

Can we please stop inventing new bullshit terms for each and every variant of a variant of an attack scenario? Sure, at times we need new terms naming new concepts. Spam is an example, phishing is another. I don’t complain about these. What bothers me is our tendency to modify these general terms every time some slight modification of the concept appears: from spam to spit, from phishing to pharming, hishing, sishing, or wishing. Other than the useful terms for generic concepts, these creations make our lives harder, not easier. They are confusing us and others.

Why this rant? I got a call this morning from a journalist. She wanted to know everything about whaling. WTF? It turned out she really wanted to know everything about GhostNet and the security issues and attack strategies involved. But she didn’t say so and she seemed fixated upon whaling, which, I have to admit, sounds sort of cool and interesting. However, it lead to a failure in communication. She failed to get across her actual need for information, confusing me with a meaningless term that she had picked up somewhere. I failed to get across to her that I do know my share of computer security and that I might actually be able to answer some of her questions.

Coining new terms isn’t wrong per se. But names are like money. Producing too many makes them all worthless.

Yours sincerely,

Sven

*) Letter-style rant. 😛

Schon wieder: Sicherheit in der Werbung

Indien hat zwar gerade nicht so viel Internet, macht aber dennoch mit Werbung auf sich aufmerksam:

ibibo ad

Schön, dass ihnen Sicherheit wichtig ist, aber eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass ich wenigstens über die Originalkopie meiner Daten die Kontrolle behalte.

Im übrigen fühle ich mich jetzt ganz und gar nicht sicherer, sondern ich frage mich vielmehr, ob ich dieses Banner nicht vielleicht nur deshalb sehe, weil ich mich vorhin in einem indischen Blogkatalog herumgetrieben habe. Kann aber nicht sein, wie sich nach kurzem Nachdenken herausstellt, denn das war auf einem anderen Computer. Oder kann es doch? Vielleicht will ich es so genau lieber gar nicht wissen.

Bessere Werbung

Werbung von Iron Mountain

Es gibt übrigens auch Werbung, die mich nicht zu einem Spontantest anstachelt, sondern mir so gut gefällt, dass ich sie mit großem Vergnügen weiterreiche. Sogar zum Thema IT-Sicherheit. Nebenstehend ein Beispiel (Klick zum Vergrößern), das ich heute in meinem Postfach fand, eine Karte im Format A4, die auf http://friendlyadvicemachine.com/ verweist. John Cleese schaue ich mir gerne mal an, auch wenn ich beim Absender Iron Mountain vorerst nichts kaufen möchte. Die Karte ist also gut genug, um meine Aufmerksamkeit zu wecken. Und die Website zur Karte ist gut genug, um mich dabei nicht auf dumme Gedanken kommen zu lassen. Da hat sich jemand richtig Mühe gegeben. Wahrscheinlich haben die Absender auch noch einen Google-Alert auf ihren Namen gesetzt und tauchen schneller hier auf als die Datenleckstopfer von gestern, auf die ich immer noch warte.