CoronApp-News 2020-08-30

Diese Woche war wenig los.

  • In einem Monat, Ende September, soll die europäische Vernetzung der geeigneten nationalen Apps stehen.
  • Das Exposure Notification Framework, auf das sich viele  Kontaktbenachrichtigungsapps stützten, wird selbständiger. War bereits bisher die Kontakterfassung eine Funktion des Betriebssystems, so soll künftig auch der Empfang von Warnungen ohne besondere App möglich werden. Nur zum Auslösen einer Warnung nach einem positiven Test benötigt man dann noch eine offizielle App.
  • Die New Yorker Generalstaatsanwältin macht sich unterdessen Sorgen um den Datenschutz und fordert von Apple und Google, alternative  Kontaktverfolgungsapps an die kurze Leine zu nehmen, die in den Appstores angeboten werden. Anders als bei offiziellen Apps der Gesundheitsbehörden auf der Grundlage des Exposure Notification Frameworks, von denen es nur eine pro Land geben kann, sei bei unabhängigen Apps auf anderer Basis der Datenschutz nicht immer gewährleistet.
  • Nicht direkt eine App, aber immerhin digital: Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen sich künftig auf einer Website registrieren können.
  • Zu guter Letzt war die Kontaktverfolgung in Restaurants usw. auch diese Woche wieder für Nachrichten gut. Im Saarland ist die bisher geltende Regelung verfassungswidrig und Hacker haben eine Cloudanwendung eines Gastronomie-Dienstleisters gehackt, die neben einigen Millionen Reservierungen auch eine hohe fünfstellige Zahl von Corona-Kontaktdatensätzen aus 180 Restaurants enthielt.

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