Alle Beiträge von Sven Türpe

Neue Skimming-Zahlen

Man muss das Geld dort abholen, wo es liegt:

»Bei 51 sogenannten Skimming-Angriffen in Frankfurt sei seit Jahresbeginn ein Schaden von 460 000 Euro entstanden, teilte die Polizei am Freitag mit. Es liegen über 400 Anzeigen vor. Im gesamten vergangenen Jahr hatte es 26 Angriffe auf Geldautomaten gegeben.«

(Echo Online:
Immer mehr Attacken auf Bankautomaten)

Zum Vergleich, die Zahlen für ganz Sachsen lagen im vergangenen Jahr in ähnlicher Höhe, während es hier nur um Frankfurt geht.

ECRYPT II Yearly Report on Algorithms and Key Lengths

For those who aren’t aware of it yet: the ECRYPT II Network of Excellence maintains »a list of recommended cryptographic algorithms (e.g. block ciphers, hash functions, signature schemes, etc) and recommended keysizes and other parameter settings (where applicable) to reach specified security objectives.« This list is available as a public report, one can download the current version from their web site. If you need to assess the security and suitability of an algorithm used somewhere, this might be a valuable source.

 

Privatheit versus Fortschritt − Wie schutzbedürftig sind biometrische, medizinische und genetische Daten?

Vortragsabend der „Darmstädter Juristischen Gesellschaft“ mit anschließender Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Forum für interdisziplinäre Forschung der TU Darmstadt sowie CASED.

Montag, 1. November 2010, ab 18:00 Uhr, Georg-Christoph-Lichtenberg Haus der TU Darmstadt, Dieburger Strasse 241, 64287 Darmstadt

Details hier und dort.

Nett

Ob Google nun eine gefährliche Datenkrake ist oder nicht, charmant ist solch demonstrative Transparenz allemal:

»Please note that this Privacy Policy may change from time to time. We will not reduce your rights under this Privacy Policy without your explicit consent. We will post any Privacy Policy changes on this page and, if the changes are significant, we will provide a more prominent notice (including, for certain services, email notification of Privacy Policy changes). We will also keep prior versions of this Privacy Policy in an archive for your review.«

Ich kann mich nicht erinnern, so etwas schon einmal woanders gesehen zu haben.

Fiktionsfalle

Fefe hat ein Whitepaper zum nPA gefunden. Darin heißt es unter anderem:

»Sofern der Ausweis missbräuchlich verwendet wurde, liegt eine Täuschung des Dienstanbieters in der Person des Kunden vor. Die vom Angreifer abgegebene Willenserklärung ist für den Inhaber des Ausweises nicht bindend.«

Das ist eine sinnvolle Regelung, und wenn ich mit meinem guten Namen zahle, dann wird sie seit jeher so angewandt. Allerdings fehlt den eID-Funktionen im neuen Personalausweis ein Element, das die Abstreitbarkeit erst ermöglicht. Zu meiner Kreditkarte bekomme ich jeden Monat eine Liste der mir zugeschriebenen Vorgänge. Dieser Service fehlt dem elektrischen Ausweis.