Privatheit versus Fortschritt − Wie schutzbedürftig sind biometrische, medizinische und genetische Daten?

Vortragsabend der „Darmstädter Juristischen Gesellschaft“ mit anschließender Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Forum für interdisziplinäre Forschung der TU Darmstadt sowie CASED.

Montag, 1. November 2010, ab 18:00 Uhr, Georg-Christoph-Lichtenberg Haus der TU Darmstadt, Dieburger Strasse 241, 64287 Darmstadt

Details hier und dort.

Nett

Ob Google nun eine gefährliche Datenkrake ist oder nicht, charmant ist solch demonstrative Transparenz allemal:

»Please note that this Privacy Policy may change from time to time. We will not reduce your rights under this Privacy Policy without your explicit consent. We will post any Privacy Policy changes on this page and, if the changes are significant, we will provide a more prominent notice (including, for certain services, email notification of Privacy Policy changes). We will also keep prior versions of this Privacy Policy in an archive for your review.«

Ich kann mich nicht erinnern, so etwas schon einmal woanders gesehen zu haben.

Fiktionsfalle

Fefe hat ein Whitepaper zum nPA gefunden. Darin heißt es unter anderem:

»Sofern der Ausweis missbräuchlich verwendet wurde, liegt eine Täuschung des Dienstanbieters in der Person des Kunden vor. Die vom Angreifer abgegebene Willenserklärung ist für den Inhaber des Ausweises nicht bindend.«

Das ist eine sinnvolle Regelung, und wenn ich mit meinem guten Namen zahle, dann wird sie seit jeher so angewandt. Allerdings fehlt den eID-Funktionen im neuen Personalausweis ein Element, das die Abstreitbarkeit erst ermöglicht. Zu meiner Kreditkarte bekomme ich jeden Monat eine Liste der mir zugeschriebenen Vorgänge. Dieser Service fehlt dem elektrischen Ausweis.

Unterschätzte Risiken: Flugsimulatoren

Flugsimulatoren sind gut für die Sicherheit. Pioloten können dort das Verhalten in Notfällen und schwierigen Situationen üben, damit es im Ernstfall besser klappt. Oder? Kommt drauf an, wie realistisch die Simulation ist:

»The Boeing 737-500 skidded off a runway at high speed and burst into flames because of the pilot’s inability to steer while trying to take off in gusty cross-winds, the NTSB ruled. Six people suffered severe injuries.

Investigators also found that many airline simulators, including Continental’s, made such takeoffs seem far easier than in the real world. To make matters worse, the airline and its trainers were never told the simulators were inaccurate, the safety board found.«

(USATODAY.com: Simulator training flaws tied to airline crashes, via)

In der Bilanz ist das Simulatortraining vermutlich trotzdem eine gute Idee, nur eben nicht perfekt.