Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern:
»STARKE WINDBÖEN brachten am Mittwoch zum Beispiel in Heppenheim ein Absperrband zum Flattern, das die Autofahrer irritierte.«
Die haben auch auch ein Foto des bedrohlich flatternden Absperrbandes.
Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern:
»STARKE WINDBÖEN brachten am Mittwoch zum Beispiel in Heppenheim ein Absperrband zum Flattern, das die Autofahrer irritierte.«
Die haben auch auch ein Foto des bedrohlich flatternden Absperrbandes.

Der HR berichtet:
»Zwei Autofahrer sind auf der A 66 mit einem Sofa kollidiert. Wie die Polizei am Montag mitteilte, streifte ein 38-jähriger Autofahrer das Möbelstück am Samstagabend und fuhr dann ein Ausweichmanöver. Der nachfolgende Fahrer konnte nicht mehr bremsen und krachte frontal gegen die Couch. Der Schaden liegt bei 8.000 Euro.«
Und ich dachte, die Möblierung des öffentlichen Verkehrsraums beschränke sich auf Geh- und Radwege.
Am Samstag haben wir wieder die Gelegenheit, für unsere Freiheit zu demonstrieren. Diesmal in Köln: Für ein Morgen in Freiheit, am 15. März ab 14 Uhr. Treffpunkt ist die Domplatte.
[Dieser Eintrag sollte eigentlich ein weiterer Kommentar zur Helmdiskussion hinterm Mond werden. Wie mir erst hinterher auffiel, hat mich die gestrenge Hausherrin dort wegen ungebührlicher Rhetorik nun offenbar endgültig verbrannt und damit im Vorbeigehen gleich noch ihre selbstgestellte Frage beantwortet, ob Wissenschaft ein Glaubenssystem sei: ja natürlich, in der dort betriebenen Form schon, davon zeugt unter anderem der unbedingte Wille, die vermeintliche Gotteslästerung mit szenetypischen Mitteln zu bekämpfen. Q.e.d. Mit ein wenig Abstand geht ja vielleicht auch den anderen Beteiligten auf, dass diese Diskussion in vielem selbstbezüglich ist.]
Was ich bei Ihnen vermisse, Frau Carone, ist die Bereitschaft, Vermutungen, Erkenntnisse, Beobachtungen und anderes zu Schlussketten zu ordnen und diese dann insgesamt zu bewerten. Ihnen genügt es, dass Studien existieren und Sie verlassen sich darauf, dass die dann schon etwas bedeuten werden, und dass dieses Etwas auch Ihren Vermutungen entspricht. Ich versuche seit geraumer Zeit, mit Ihnen darüber zu diskutieren, ob das Tragen eines Styroporhutes beim Radfahren Ihre Chancen auf Weitergabe Ihrer Gene nennenswert erhöht. Sie sind es, die jede vernünftige Diskussion über die relevante Frage verweigert, sich statt dessen auf zweifelhaftes Stückwerk stützt und keinen Zweifel zulässt. Tausendmal studiert, tausendmal doch nichts kapiert weiterlesen
LVZ-Online berichtet aus Leipzig:
»In der Leipziger Innenstadt ist am frühen Samstagmorgen ein Mann erschossen und ein weiterer mit Messerstichen schwer verletzt worden. Vorausgegangen war ein heftiger Streit von mehreren Besuchern der Diskothek „Schauhaus“, wie die Polizei mitteilte. Die Randalierer seien des Platzes verwiesen worden und anschließend gewalttätig durch Leipzig gezogen. Es seien schließlich mehrere Gruppen von insgesamt 150 Personen gewesen, die sich eine Straßenschlacht lieferten. Dabei sei ein 29-Jähriger erschossen und ein 37-Jähriger niedergestochen worden. (…)«
Noch ein Risiko, dem man als Nerd leicht entgeht.
808 Menschen starben im Jahr 2006 in Deutschland durch Mord oder Totschlag. Zwei Drittel davon wurden von Verwandten oder Bekannten getötet. Leute zu kennen ist also ungefähr so gefährlich wie Radfahren.
»Meine Kinder brauchen keine Polkappen. Klimaveränderung gab es schon immer! Man kann als einigermaßen aufgeweckter Mensch doch nicht glauben, man hätte Einfluss darauf. Um mich mal bei einem Großteil der Leser ganz beliebt zu machen: Wenn Sie sich mit Umwelt beschäftigen, haben Sie wirklich zu viel Freizeit.«
U-Bahnen werden für immer mehr Autofahrer zur Falle:
»In Essen hat am Dienstag eine Seniorin eine Baustellenumleitung übersehen und ist in U-Bahn Haltestelle gefahren. Sie es immerhin bis auf die Gleise geschafft und damit weiter als die bisherigen Fahrer in Siegburg, Düsseldorf, Bochum und nochmal Bochum. (…)«
Der Kalender sagt, dass es ab 23 Uhr C-Radar gibt. Hoffentlich hat es keinermindestens einer nicht verpeilt.
Irgendwie warst du ja süß. Wie du hier kreuz und quer durch die halbfertige Reihenhaussiedlung liefst und ab und zu wildfremde Leute ansprachst. Hilfe wolltest du von ihnen, weil dir der Mann da hinterherlief, Zeugenaussagen und Unterstützung beim Notruf, während jener Mann den verdatterten Spielplatzomis freundlich zuwinkte. Ich hatte Spaß daran, ehrlich. Dass du nicht einfach die 110 gewählt hast auf deinem hoffentlich angemeldeten Händi, das war sehr vernünftig. (Hatten dir die Nachbarn tatsächlich die Faxnummer des Polizeireviers gegeben oder hast du dir das nur ausgedacht, um nicht anrufen zu müssen?) Ich hätte den Beamten ganz wahrheitsgemäß erzählt, dass ich dich bereits eine Weile beobachtet habe, wie du herumgelaufen seiest und Leute angesprochen hättest. Ich bin mir sicher, sie hätten dich für einen Irren gehalten und mich für einen harmlosen Spaziergänger. Doch, das war vergnüglich. Für mich jedenfalls. Aber eines muss ich hier doch noch einmal klarstellen: für gewöhnlich ist es so, dass Damen und zuweilen auch Herren mir hinterherlaufen. Und ausgerechnet für einen Vollhorst wie dich, der mich an der Tür überfiel mit der verwegenen Aussage, er solle hier »ein Fernsehgerät zumelden,« habe ich eine Ausnahme gemacht. Bin ich Unterschicht? Natürlich habe ich keinen Fernseher, Fernseher sind 20. Jahrhundert. Meine Unterhaltung ist interaktiv.
Wir haben uns zusammen mit dem BSI die Partitionsverschlüsselung BitLocker Drive Encryption genauer angeschaut. Herausgekommen ist der Leitfaden BitLocker Drive Encryption im mobilen und stationären Unternehmenseinsatz. Das BSI hat auch eine Seite dazu und die gemeinsame Presseinformation gibt es hier.
BitLocker ist Bestandteil der Versionen Enterprise und Ultimate von Windows Vista. Mit Unterstützung des Trusted Platform Module (TPM) verschlüsselt BitLocker die Systempartition, demnächst ab Service Pack 1 auch beliebige andere Volumes (tatsächlich geht das jetzt schon, aber nur inoffiziell).
Die Kombination aus Plattenverschlüsselung und Trusted Computing hält jede Menge Stolpersteine bereit für den Anwender, der gleichzeitig an Vertraulichkeit, Benutzbarkeit und Verfügbarkeit interessiert ist. Ein Problem wurde bereits vor dem Erscheinen von Windows Vista heftig diskutiert: Multiboot-Systeme. Prinzipiell geht das auch mit BitLocker, solange man nicht mit einem Fremdsystem auf die BitLocker-Partition(en) zugreifen möchte. Es macht aber in der Praxis keinen rechten Spaß.
Unser Leitfaden zeigt eine Reihe weiterer Klippen und wie man sie umschifft. Die Sache mit dem gekühlten Speicher hat in dieser Form allerdings auch uns überrascht.
Und das steht drin (die Numerierung stimmt nicht ganz mit dem Leitfaden überein): BitLocker-Leitfaden veröffentlicht weiterlesen
»Leipzig. Dass er wegen angeblich zu später Briefzustellung Schläge einstecken muss, hätte sich ein 36-jähriger Postmitarbeiter wohl nicht träumen lassen. Seine Tour führte ihn am Montag nach Wahren. In der Hirtenholzstraße wollte er einem älteren Herrn einen Brief aushändigen, für den noch Nachporto gezahlt werden musste. Für den Rentner, der sich schon öfter über die angeblich verspätete Postzustellung beschwert hatte, brachte die Zahlungsaufforderung das Fass offenbar zum Überlaufen.
Anstatt die 86 Cent Porto zu bezahlen, zettelte er nach Polizeiangaben ein Handgemenge an und schlug dem Postboten mehrfach mit der flachen Hand gegen den Oberkörper. (…)«
Wenn’s der Wahrheitsfindung dient, lege ich mich auch mit der gesamten Physik seit der Erfindung des Steinwurfs an. Nachfolgend dokumentiert ist der experimentelle Nachweis, dass leichte Gegenstände langsamer fallen als schwere. Als bekennender Ungläubiger bin ich selbstverständlich für alle erforderlichen Experimente gerüstet. Falls sich jemand wundert, was das soll: Hintergrund ist eine Debatte, die mit einer Diskussion über Fahrradhelme begann, sich inzwischen aber recht grundsätzlich mit der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie und dem argumentativen Wert wissenschaftlicher Veröffentlichungen beschäftigt.
Als leichten beziehungsweise schweren Gegenstand wähle ich ein Blatt Papier sowie einen handelsüblichen Jonglierball. [Just am Rande des Darmstädter Jongliertreffs begab es sich übrigens vor einiger Zeit, dass Zweifel über die hier behandelte Frage aufkamen. Die anwesenden Physiker waren jedoch in der Lage, diese Zweifel unter Verwendung eines benachbarten Hörsaals und einiger Formeln zu zerstreuen. Dazu muss man allerdings ein paar Grundlagen der Mathematik sowie die Sinnhaftigkeit der gewählten Abbildung des Problems auf die Konzepte der Mathematik glaubenakzeptieren.] Das Experiment erfordert ferner eine Waage sowie zur Dokumentation eine Digiknipse. Die Waage ist ein Familienerbstück, das mir sonst als Staubfänger dient, die Digiknipse ein Spontankauf aus dem Sommer 2005. Erich experimentiert: der freie Fall weiterlesen
ZEIT: Könnte ein neues Universum direkt vor uns auf dem Tisch aufpoppen?
Vilenkin: Ja, so eine Blase würde uns ohne Vorwarnung treffen…
Linde: …und der Rekorder würde aufhören aufzunehmen, wir würden keine Fragen mehr beantworten – und auch aufhören zu existieren.
ZEIT: Man würde die Geburt eines neuen Universums also tatsächlich bemerken?
(Die Zeit: »Der Spielraum Gottes schrumpft«)
Angelegentlich der laufenden Helmdiskussion in Verbindung mit Wettervorhersagen für dieses Wochenende fiel mir ein, dass ich ja selbst einen Helm besitze. Das ist er:

Gekauft habe ich ihn, um bei einem nicht allzu ernst gemeinten Volkstriathlon nicht mit den Streckenposten diskutieren zu müssen. Wie wir inzwischen wissen, dauern Helmdiskussionen ja manchmal etwas länger, und ich bin so schon kein Spitzensportler. Die gewünschte Wirkung hat der Helm übrigens in 100% seiner bislang 2 Einsätze erzielt, mehr kann man wirklich nicht verlangen. Der Helm zum Wetterbericht weiterlesen
Helmdiskussionen beginnen und enden mit Trotzreaktionen. Da kann ich nicht ruhig zusehen. In Deutschland sterben Jahr für Jahr etwa 600 Menschen bei Bränden, ungefähr so viele wie jeweils durch Fahrrad- oder Badeunfälle. Schwimmen kann ich gut, Radfahren auch (was nicht notwendig heißt, dass mein Risiko geringer wäre), also habe ich mir bei meinem jüngsten Besuch im hiesigen Baumarkt einen Brandmelder gekauft. Der kostet weniger als so ein blöder Helm und man muss sich nicht erst mühsam ein Szenario konstruieren vom Sturz ohne Fremdbeteiligung auf einen spitzen Stein genau mit dem behelmten Drittel des Kopfes, um sein Leben gerettet zu bekommen.
Ein Brandmelder in der Wohnung verringert Risiken durch ein einfaches Wirkprinzip: er weckt Schlafende, wenn es brennt. Diese Sicherheitsfunktion ist außerdem nach den kolportierten Zahlen in einem nennenswerten Anteil der Fälle relevant, weil der Tod oft direkt oder indirekt aufgrund einer Rauchvergiftung im Schlaf eintritt. Da lohnt sich ein Sicherheitsmechanismus.
Ob ich jetzt wirklich sicherer bin, weiß ich allerdings nicht. Ich kann noch eine Menge Fehler machen, etwa das Ding blöd (oder aus Faulheit gar nicht) aufhängen oder in ein paar Jahren den Batteriewechsel vergessen. Wie gut das Ding funktioniert, habe ich auch nicht getestet.